An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen kleinen Überblick über das Vorhaben der FDP im Bereich Bildung geben. Detailliertere Informationen erhalten Sie in unserem Wahlprogramm.

Wir werden:

  • digitale und mediendidaktische Kompetenzen für alle Lehrerinnen und Lehrer als unverzichtbar sowohl in Lehramtsstudiengängen als auch in den Qualifikationsprofilen für Ausbilder und in Weiterbildungsprogrammen fest-schreiben.
  • Bildungseinrichtungen und ihren Trägern standardisierte Produkt- und Dienstleistungsangebote machen, die die Anforderungen des Datenschutzes, des Urheberrechts und der Schnittstellenkompatibilität benutzerfreundlich umsetzen.
  • uns für den Erhalt unseres vielfältigen und gegliederten Schulwesens einsetzen, damit jeder Mensch ein passendes, seinen Begabungen und Leistungs-voraussetzungen entsprechendes Bildungsangebot findet.
  • eine verbindliche Grundschulempfehlung wieder einführen, um die Bildung von Klassen aus Schülern mit vergleichbaren Begabungen und Leistungs-voraussetzungen zu erleichtern und um die Qualität des gymnasialen Bildungsangebots zu sichern.
  • den Gymnasien die Freiheit geben, ein achtjähriges oder ein neunjähriges Gymnasialangebot oder eine Kombination beider Angebote zu gestalten. Im Bereich G9 bleibt den Schülerinnen und Schülern mehr Zeit für Arbeitsgemeinschaften oder Vereinstätigkeiten, da sich der Nachmittags-unterricht reduzieren würde. Des Weiteren ergibt sich mehr Zeit im Unterricht für Wiederholung sowie Vertiefung der Lerninhalte.

Die Realschule genießt mit ihrer zielstrebigen und leistungsfördernden Pädagogik das Vertrauen der Wirtschaft und vieler öffentlicher Einrichtungen, in denen Realschulabsolventen mit dualer Ausbildung, mit Fachschulausbildung oder mit Hochschulabschluss qualifizierte Arbeit leisten. Sie sind seit vielen Jahren die Kaderschmieden des Mittelstandes und sorgen für ein solides Bildungsniveau in Baden-Württemberg.

Wir werden:

  • diesen „Allgemeinbildenden Realschulen“ ebenfalls wieder eine verlässliche Zukunftsperspektive bieten und durch mehr Homogenität der Schülerschaft den Weg für eine neue Qualitätsoffensive öffnen.
  • den einzelnen Realschulen wieder mehr pädagogische Freiheit und Verantwortung geben und wieder eine stärkere Differenzierung nach Leistung und Interessenschwerpunkten ermöglichen.
  • dafür sorgen, dass Realschulen selbst entscheiden können, ob sie auch den Hauptschulabschluss anbieten. Dafür sollen ihnen die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.
  • durch Wiedereinführung der verbindlichen Grundschulempfehlung dafür sorgen, dass entsprechend dem bewährten Modell der Realschule eine leistungsfördernde, an den Interessenschwerpunkten ihrer Schüler orientierte pädagogische Arbeit möglich wird.
  • verhindern, dass die Realschulen gezwungen werden, Elemente der Gemeinschaftsschulpädagogik zu übernehmen.
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